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Liebe Freunde und Förderer der Sir Peter Ustinov Stiftung, 

mit Optimismus und einem Paket voller Projekte, Vorhaben und Ideen starten wir in das Jubiläumsjahr der Stiftung. Wie in den letzten Jahren wird es auch in diesem Jahr wieder Projekte geben, bei denen größeres bewegt wird und solche, die vielleicht nicht ganz so hervorragen, dafür aber in ihrer Vielzahl umso wichtiger sind. Dank Ihrer Unterstützung können wir auch in diesem Jahr die großen und kleinen Steine weiterrollen und so ganz im Sinne Sir Peters für ein wenig mehr Freude und Zuversicht bei den Kindern dieser Welt sorgen.

Herzliche Grüße

Ihr
Team der Peter Ustinov Stiftung

  Highlight Januar 2009

Eröffnung des Noma-Ärztezentrums

Noma-DayEin weiterer Meilenstein im Kampf gegen Noma ist gesetzt: Am 23. Januar 2009 wurde in der nigrischen Hauptstadt Niamey mit Hilfe der Sir Peter Ustinov Stiftung ein Ärztezentrum eröffnet, in dem nicht nur lebenserhaltende Operationen stattfinden, sondern die Mediziner vor Ort ausgebildet und geschult werden können.
Sie habe den Schleier von dieser furchtbaren – lange Zeit versteckten – Krankheit weggerissen, berichtet die Mittelbayerische Zeitung über das Engagement der Regensburgerin Ute Winkler Stumpf. Vor gut 15 Jahren hat die pensionierte Lehrerin mit ihrer Initiative Hilfsaktion Noma e. V. ein Tabu gebrochen. Sie brachte die von den Eltern aus Scham versteckten erkrankten Kinder an die Öffentlichkeit und machte auf eine Krankheit aufmerksam, die bis dahin kaum jemand kannte: Noma – eine Infektionskrankheit, die Kindern erst das Gesicht und dann das Leben nimmt.

Es war ein anstrengender Weg bis zur Eröffnung des neuen Zentrums.
Die private Initiative begann 1994 damit, vor Ort die medizinisch-sozialen Infrastrukturen aufzubauen, eine Klinik einzurichten und Kinderhäuser zu eröffnen – mit minimalen finanziellen Mitteln. Darüber hinaus engagierte sich der Verein, seit 2000 mit Unterstützung der Peter Ustinov Stiftung, zunehmend in der Präventionsarbeit, denn die Verbreitung von Noma lässt sich durch entsprechende Aufklärung weitestgehend eindämmen.

Das neue, vierstöckige Zentrum für Aus- und Fortbildung zur Früherkennung und Behandlung von Noma wird diese Präventionsarbeit weiter ausbauen: Hier wird medizinisches Personal geschult, Helfer werden ausgebildet und dann das Wissen gemäß einem Fünf-Punkte-Programm der WHO umgesetzt: Aufklärung, Prävention, Behandlung von Akutfällen, Operationen und soziale Integration der Patienten.

700.000 Euro waren für den Bau des Zentrums nötig. Knapp die Hälfte des Betrages konnte die Sir Peter Ustinov Stiftung durch Spenden zur Verfügung stellen. Der Bau wurde überwiegend durch traditionelles nigrisches Handwerk realisiert. An der Eröffnungsfeier nahmen neben zahlreichen Pressevertretern und dem nigrischen Gesundheitsminister Issa Lamine auch der deutsche Botschafter im Niger Rüdiger Jahn, der Referatsleiter Afrika des Auswärtigen Amtes und der WHO-Repräsentant aus Afrika teil. Dieser freute sich über das große öffentliche Interesse: „Niger steht immer in der Welt an letzter Stelle. Jetzt steht das Land erstmals an erster Stelle, was die Bekämpfung von Noma angeht.“
Für Ute Winkler-Stumpf bildet das Zentrum, das sie dem Andenken an Sir Peter Ustinov widmet, einen Höhepunkt ihrer Arbeit. Doch sie weiß auch, dass immer noch viel Arbeit im Kampf gegen die tödliche Krankheit nötig sein wird: „Das Zentrum setzt den Schlusspunkt in unserer Aufbauarbeit. Jetzt aber geht es erst richtig los.“
Die Arbeit der Hilfsaktion Noma e. V. in Zahlen:
• 1.228 Kinder erhielten durch Operationen ihr Gesicht zurück
• 22.927 Kinder wurden geimpft
• 24.191 unterernährte Kinder wurden gestärkt und so vor Noma geschützt




  Newsticker

Bundesverdienstkreuz für Ute Winkler-Stumpf

Für das Engagement ihrer Initiative Hilfsaktion Noma e. V. wurde Ute Winkler-Stumpf vom Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Bei einer Feierstunde auf Schloss Bellevue dankte Horst Köhler all jenen, die sich in ihrer Freizeit um das Gemeinwohl verdient machen. Ute Winkler-Stumpf erläuterte nach der Verleihung, dass sie den Preis stellvertretend für all diejenigen entgegengenommen habe, die ihren Verein über die Jahre so tatkräftig unterstützten.


Quelle: Bundespresseamt

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Peter Ustinov Schulen in Mönchengladbach und Eckernförde

Am 15. Mai erfolgt die feierliche Umbenennung der Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung in Mönchengladbach zur Peter Ustinov Schule. Ebenfalls wird die Integrierte Gesamtschule in Eckernförde zur Peter Ustinov Schule. Damit tragen mittlerweile sieben Schulen in Deutschland den Namen unseres Stifters.


Ruhrkinderfest 2009

Zum diesjährigen Weltkindertag unterstützt die Peter Ustinov Stiftung als Schirmherrin das Ruhrkinderfest im Gelsenkirchener Nordsternpark. Die über 100.000 erwarteten Besucher dürfen sich auf vielfältige Attraktionen und ein abwechslungsreiches Spektakel freuen, bei dem die Stiftung ein exzellentes Programm unterstützt.


Engagement auf der Kinderonkologie

Unter Anleitung ausgebildeter Künstler können sich die Kinder der Krebsstation des Essener Universitätsklinikums einmal in der Woche kreativ betätigen und so wenigstens für kurze Zeit ihren schwierigen Alltag im Kampf gegen den Krebs vergessen. Ein Buch soll später die Geschichten der Kleinen dokumentieren und damit etwas Dauerhaftes schaffen.

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Die Sir Peter Ustinov Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt und ist als öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München genehmigt. Die Stiftung ist damit rechtsfähig.